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Spielbetrieb - Regionalliga Nord-West


Saison 2018/2019

SV Seubelsdorf I

Mannschaftsführer:
Christian Gebhardt
Tel.: 0152 - 5524 1967
Email: gebhardt-christian@gmx.de

 

Spiellokal:
Myconius-Haus der evangelischen Gemeinde (rechter Hand vor der evangelischen Kirche)
Kronacher Straße 16
96215 Lichtenfels

Es gibt belegte Brötchen und Getränke.

 

Dokumente zum Download:

Spielplan vom SV Seubelsdorf

Mannschaftsaufstellung (Ligamanager)

Merkblatt für alle Spieler

Merkblatt Regeln (siehe im internen Bereich)

 

Alles Weitere aktuell (Mannschaften, Paarungen, Tabelle etc.) hier im Ligamanager.

 

 

25.11.2018SoBSB3. Runde Regionalliga NordwestLigamanager

  

1 SC Höchstadt/Aisch 1 DWZ ELO - SV Seubelsdorf 1 DWZ ELO 4½ - 3½
1 1 Seidel, Peter 2133 2145 - 2 Michalek, Michal 2134 2129 0 - 1
2 2 Dietze, Sebastian 2131 2204 - 3 Bergmann, Matthias 2049   ½ - ½
3 3 Koch, Christian 1974 1996 - 5 Hofmann, Marko 1952 1899 ½ - ½
4 4 Schwarzmann, Tobias 1913 1981 - 6 Gebhardt, Christian 1909 1906 1 - 0
5 5 Brunsch, Michael 1935 1947 - 7 Voigt, Uwe, Prof. Dr. 1833 1899 ½ - ½
6 6 Mönius, Alexander 1915 1853 - 8 Kolb, Tobias 1766 1756 0 - 1
7 7 Schwarzmann, Holger, Dr. 1775 2087 - 10 Drechsel, Hans-Jürgen 1516   1 - 0
8 8 Mönius, Oliver 1743 1814 - 12 Mager, Kilian 1588   1 - 0
Schnitt: 1939 2003 - Schnitt: 1843 1917  

 

Tiefschlag in Höchstadt

Zu ihrem Auswärtsspiel am Totensonntag fuhr die erste Mannschaft des Schachvereins Seubelsdorf mit der Hoffnung, in der dritten Runde der Regionalliga endlich einmal zu punkten. Galt es doch, gegen die bislang ebenso erfolglosen und sogar noch mit weniger Brettpunkten ausgestattete Erste des SC Höchstadt anzutreten.

Die zwei Seubelsdorfer Topscorer legten gleich einmal gehörig vor: Am Spitzenbrett nahm Michal Michalek zwar ein Gambit an, riss aber mit aktivem Spiel die Initiative an sich und verwehrte es seinem Kontrahenten, in die Stellung einzubrechen. Stattdessen schuf sich Michalek selbst immer mehr Vorposten und siegte schließlich mit einem Turmopfer, das seinen Freibauern unaufhaltsam vorpreschen ließ.

Jugendspieler Tobias Kolb schmetterte an Brett 6 den Versuch, ihn am Damenflügel einzuengen, mit einem klassischen Konter im Zentrum ab, der die gegnerische Stellung verblüffend schnell zusammenbrechen ließ.

Tobias Kolb (links) – souverän auch im „Blindschach“

 

Auch Matthias Bergmann geriet an Brett 2 unter Druck und reagierte kraftvoll. Nachdem beide Seiten in Zeitnot jeweils nicht die beste Fortsetzung finden konnten, einigten sie sich auf ein Unentschieden.

Um den Seubelsdorfer Vorsprung auszubauen, stürzte sich Marko Hofmann an Brett 3 einmal mehr auf den feindlichen König, und zwar ohne Rücksicht auf Verluste, die durch ein Bauernplus wieder aufgewogen wurden. Dieses reichte im Endspiel jedoch ebenfalls nur zu einer Punkteteilung.

Mannschaftskapitän Christian Gebhardt schien an Brett 4 bloß leichte Schwächen in seiner Stellung verteidigen zu müssen. Auf diese Punkte schossen sich jedoch immer mehr feindliche Figuren ein und erzwangen die Kapitulation, als ein Bauer fiel, der die gesamte Schutzkonstruktion zusammenhielt.

Uwe Voigt wandelte an Brett 5 Positionsdruck in materiellen Vorteil um und wickelte in ein Endspiel ab, in dem sich allerdings die ungleichfarbigen Läufer als unüberwindlicher Remisfaktor entpuppten.

Die Entscheidung fiel nun an den beiden hinteren Brettern: An Brett 7 hatte Hans-Jürgen Drechsel zu viel Material in den Versuch gesteckt, das Heft des Handelns an sich zu reißen.

Ungleiche Rochaden versprachen an Brett 8 ein spannendes Wettrennen im wechselseitigen Königsangriff. Kilian Mager blieb dabei jedoch weitgehend hinter den eigenen Bauernreihen stecken und musste zuletzt ein elegantes Damenopfer annehmen, das ein selten schönes „ersticktes Matt“ zur Folge hatte.

Mit diesen beiden Siegen drehten die Höchstädter das Match noch zu einer 3,5:4,5-Niederlage für ihre Seubelsdorfer Gäste, deren Hoffnungen für die noch junge Saison angesichts des knappen Ausgangs auch an jenem Totensonntag zwar einen Tiefschlag erlitten, doch noch nicht begraben wurden.

Bericht: Prof. Dr. Uwe Voigt
Bildquelle: SC Höchstadt

 


 

11.11.2018SoBSB2. Runde Regionalliga NordwestLigamanager

 

1 SV Seubelsdorf 1 DWZ ELO - FC Marktleuthen 1 DWZ ELO 3½ - 4½
1 2 Michalek, Michal 2134 2129 - 1 Wilfert, André 2059 2114 1 - 0
2 3 Bergmann, Matthias 2049   - 2 Kopp, André 2133 2236 ½ - ½
3 4 Adamovic, Ivan 1939   - 3 Lorenz, Mark 2062 2206 0 - 1
4 5 Hofmann, Marko 1952 1899 - 4 Kirschneck, Toralf 2083 2088 ½ - ½
5 6 Gebhardt, Christian 1909 1906 - 5 Reißner, Andreas 2010 2071 ½ - ½
6 7 Voigt, Uwe, Prof. Dr. 1833 1899 - 6 Stingl, Rene 1980 1891 0 - 1
7 8 Kolb, Tobias 1766 1756 - 8 Küspert, Helmut 1935 1949 1 - 0
8 13 Werner, Sebastian 1528   - 9 Deml, Tilo 1936 1912 0 - 1
Schnitt: 1888 1917 - Schnitt: 2024 2058  

 

Spannender Kampf um erste Mannschaftspunkte

Obwohl oder gerade weil die erste Mannschaft des Schachvereins Seubelsdorf in der ersten Regionalligarunde recht deutlich mit einer 2,5:5:5-Auswärtsniederlage „aufgeschlagen“ war, ging es im ersten Heimspiel beim Kampf um ersten Mannschaftspunkte sehr ambitioniert zur Sache. Zwar war die Gastmannschaft, der FC Marktleuthen, mit oberfränkischen Spitzenspielern gespickt, doch ergab sich ein spannendes und sehr enges Rennen um den Erfolg.

Am ersten Brett der Seubelsdorfer sah es zuerst allerdings bedenklich aus, denn es blieb eine halbe Stunde lang unbesetzt. Dann aber kam Michal Michalek doch noch rechtzeitig mehr oder weniger frisch von der Straße zum Zug. Die lange Anfahrt war ihm nicht anzumerken. Vielmehr manövrierte er mit einem verwirrenden Wirbel dreier Schwerfiguren und eines Springers seinen Gegner so geschickt aus, dass dieser zuletzt von selbst in eine entscheidende Gabel lief.

Michal Michalek (vorne rechts) plant die Invasion der gegnerischen Stellung

 

Überaus „cool“ agierte auch Jungspieler Tobias Kolb an Brett 7: Für eine Initiative auf beiden Flügeln ließ er seinen König mitten auf dem Brett stehen und durch ein bedrohlich wirkendes, aber gelassen pariertes Opfer auf den Damenflügel treiben, wo er für einen überlegenen Endspielsieg bestens platziert war.

Matthias Bergmann brach am zweiten Brett zwar auf der Damenseite durch, musste dafür aber auf dem Königsflügel Zugeständnisse machen, was zu einem dynamischen Gleichgewicht und schließlich zum Unentschieden führte.

Nun begann eine Aufholjagd der Gäste: An Brett 8 kämpfte Sebastian Werner vergebens darum, verlorenes Material durch Figurenaktivität wettzumachen. Nach Vereinfachungen musste er sich geschlagen geben.

Uwe Voigt erarbeitete sich an Brett 6 zwar eine schöne Angriffsstellung, grübelte aber über eine gegnerische Finte so lange, dass er erst den Faden und anschließend aufgrund einer Zeitüberschreitung auch noch die Partie verlor.

Um das Blatt wieder zugunsten der Seubelsdorfer zu wenden, versuchte Marko Hofmann an Brett 4 in mehreren Anläufen, seinen Gegenspieler taktisch aus dem Konzept zu bringen. Doch reagierte dieser stets sehr präzise und sorgte zuletzt durch einen Bauernvorstoß für ein unentrinnbares Dauerschach.

Angesichts des Standes von 3:3 wurden an den beiden verbliebenen Brettern Nerven und Bedenkzeit bis zum Äußersten in Anspruch genommen. In der Partie von Mannschaftskapitän Christian Gebhardt kam es an Brett 5 zu der eigenartigen Situation, dass sich beide Seiten in einem damenlosen Mittelspiel mit einer Handvoll Figuren auf den feindlichen König stürzten. Aus den haarsträubenden Verwicklungen ging Gebhardt mit einigen Mehrbauern in ein Turm-Leichtfigur-Endspiel über, in dem ihm sein langschrittiger Läufer zusätzlichen Vorteil zu verschaffen schien.

Am dritten Brett befreite sich Ivan Adamović aus einer beengten Stellung, musste dafür aber riskantes materielles Ungleichgewicht in Kauf nehmen. Er wollte es mit einem Qualitätsofper sogar noch verschärfen, um Siegeschancen zu wahren, übersah dabei aber, dass Turm und Springer des Gegners an einem fatalen Mattnetz gestrickt hatten.

In der Zwischenzeit war Gebhardt in ein reines Turmendspiel geraten und sein Bauernplus hatte sich so stark reduziert, dass er die Punkteteilung nicht mehr abwenden konnte.

Der erste Seubelsdorfer Mannschaftspunkt in der Regionalliga ließ damit zwar noch auf sich warten, war aber mit dem denkbar knappen Ergebnis von 3,5:4,5 schon in greifbare Nähe gerückt.

Bericht und Foto: Prof. Dr. Uwe Voigt

 


 

21.10.2018SoBSB1. Runde Regionalliga NordwestLigamanager

  

1 SF Sailauf 1 DWZ ELO - SV Seubelsdorf 1 DWZ ELO 5½ - 2½
1 2 Zentgraf, Alexander 2161 2154 - 3 Bergmann, Matthias 2049   ½ - ½
2 3 Junker, Magnus 2051 2004 - 5 Hofmann, Marko 1952 1899 1 - 0
3 4 Grod, Andreas 2026 2028 - 6 Gebhardt, Christian 1909 1906 ½ - ½
4 6 Elbert, Gebhard 1910 1956 - 7 Voigt, Uwe, Prof. Dr. 1833 1899 ½ - ½
5 9 Oster, Klaus 1830 1899 - 8 Kolb, Tobias 1766 1756 ½ - ½
6 10 Hasenstab, Robin 1766 1844 - 10 Drechsel, Hans-Jürgen 1516   1 - 0
7 11 Karl, Winfried 1946 2057 - 12 Mager, Kilian 1588   ½ - ½
8 12 Fäth, Christian 1723 1758 - 17 Focsa Lutz, Tudor 1152   1 - 0
Schnitt: 1926 1962 - Schnitt: 1720 1865

 

In weiter Ferne so neu: erstes Regionalligaspiel des Schachvereins Seubelsdorf

Seit Jahren hatte die „Erste“ des Schachvereins Seubelsdorf darauf hingearbeitet, aus der Bezirksoberliga aufzusteigen.

Mit dem zweiten Platz schien dieses Ziel in der vergangenen Saison knapp verfehlt worden zu sein, wurde dann aber dank des Rückzugs einer Bindlacher Mannschaft doch noch erreicht. Neu war für die Seubelsdorfer auch die Entfernung, die sie gleich in der ersten Runde zu einem Auswärtsspiel zurücklegen mussten: Erst nach 200 Kilometern war das Ziel erreicht, das Spiellokal der Schachfreunde Sailauf im gleichnamigen Spessartort nahe Aschaffenburg.

Zwar fielen ein für den Transport eingeplantes Auto sowie zuvor schon drei Stammspieler aus, doch all dies konnte die Seubelsdorfer nicht daran hindern, den historischen Moment ihres ersten Einsatzes in der Regionalliga Nordwest zu begehen.

Am Spitzenbrett verpasste Matthias Bergmann eine Gelegenheit dazu, die Initiative zu ergreifen, und musste bald schon in eine Punkteteilung einwilligen.

Dasselbe Ergebnis erzielte Uwe Voigt an Brett 4, indem er einen ungestümen Angriff abwehrte und die ihm dabei zugefügte Bauernschwäche auflöste.

Auch an Brett 5 fand sich Tobias Kolb in einer völlig ausgeglichenen Stellung wieder und schloss daher Frieden.

Zu diesem Zeitpunkt zeichnete es sich schon ab, dass Tudor Fosca Lutz an Brett 8 eine zähe Verteidigung bevorstand.

Zwar führte er sie geschickt, doch strebte Marko Hofmann an Brett 2 um so energischer einen Punkt für Seubelsdorf an. Seine Partie geriet zu einem taktischen Duell auf der Hängebrücke, bei dem Hofmann als erster das Gleichgewicht verlor.

Kilian Mager konnte an Brett 7 nicht dazu beitragen, den Rückstand aufzuholen, da sein Opponent jede Spannung aus dem Spiel nahm, was zu einem Remis führte.

Zum tragischen Helden der Begegnung geriet Hans-Jürgen Drechsel an Brett 6: Durch ein völlig korrektes Figurenopfer errang er kräftige Initiative. In einem Moment der Unachtsamkeit ließ er es jedoch zu, dass die feindliche Dame entscheidend in seine Stellung eindrang.

Nachdem in der Zwischenzeit Fosca Lutz trotz hartnäckigem Widerstand ebenfalls verloren hatte, wies Seilauf 1 nun einen uneinholbaren Vorsprung von drei Punkten auf.

Um wenigstens einen ganzen Zähler für Seubelsdorf zu holen, spielte Mannschaftskapitän Christian Gebhardt an Brett 3 eine Stellung mit interessantem materiellem Ungleichgewicht bis zum Schluss aus, der allerdings nach wechselseitig fintenreichem Spiel ebenfalls in einem Unentschieden bestand.

Zwar ließen sich die ausgeruhten, an den meisten Brettern von der Wertungszahl her überlegenen und bereits ligaerfahrenen Gastgeber letzten Endes also nicht die Butter vom Brot nehmen, doch kam das Endergebnis von 5,5:2,5 zugunsten von Sailauf 1 durch einen spannenden und keineswegs einseitigen geistigen Kampf zustande.

Bericht:
Prof. Dr. Uwe Voigt

 

Klaus Wiemann  | klaus@wiemann-ke.de